Wort der Woche Nr. 8: SCHLÜRFEN

 

... weil schon beim aussprechen deutlich wird, welche Bedeutung das Wort hat!

 

Wort der Woche Nr. 7: JEHER

 

[Produkt xy wird seit jeher ohne Konservierungsstoffe hergestellt] 

 

Im Duden steht: 

seit / von jeher

Bedeutung: »so lange, wie die Erinnerung zurückreicht«

Herkunft: »aus »je« und »her«

 

Also ist es relevant, wie alt derjenige ist, der den Begriff »seit jeher« benutzt, denn die Errinnerung reicht ja bei verschieden alten Leuten verschieden lang zurück ...


 

PS: »je« geht zurück auf eine erstarrte Kasusform eines germanischen Substantivs mit der Bedeutung »Zeit, Lebenszeit, Zeitalter«!  [DUDEN]

ERSTARRTE KASUSFORM!

Ich glaube, ich kenne schon das Wort der Woche Nr. 8!!!!!!

 

 

Wort der Woche Nr. 6: VERMALEDEIT

 

Dieses Wort wird ja leider nur noch sehr selten benutzt, obwohl es so großartig ist. Viel schöner als verflu.... oder verda... 

Verflixt ist auch sehr schön, aber vermaledeit hat so prächtig viele Silben, die man – wenn man in der richtigen Situation ist – bestens einzeln betonen kann, um die Bedeutung zu unterstreichen!!

 

Wort der Woche Nr. 5: BABAUTER

 

Leider weiß ich nicht, was es heißt. Mein Sohn sagt das immer mal wieder und es hat unterschiedliche Bedeutungen: Bauarbeiter, Tatütata, Gartenzaun, Klabauter.

Wie ungemein praktisch!

Wort der Woche Nr. 4_2:  BITTERKALT

 

Eigentlich noch schöner als klirrend kalt, da es auch noch ein negativ besetztes vorangestelltes Adjektiv hat – fast als ob Kälte auch noch einen schlechten Geschmack verursacht!

Wort der Woche Nr. 4:  KLIRRENDE KÄLTE

 

Eine besondere Art der Kälte. Eine Kälte, die Geräusche macht ... ? Ich errinnere mich an dieses Geräusch, wenn ich früher auf dem gefrorenem See Schlittschuh gelaufen bin und es so unheimlich geknarzt hat.

 

 

Wort der Woche Nr. 3: ROTBAUCHFLIEGENSCHNÄPPER

 

Indem Sie den Ruf dieses Vogels nachahmen, warnen sich die drei ??? gegenseitig vor Gefahren, so z.B. in der Folge »Tödliches Eis«.

Ich stelle mir vor, wie der Autor der Romanvorlage einen Heidenspaß hatte, in einer ornithologischen Enzyklopädie einen möglichst lustigen – aber noch aussprechbaren – Namen zu suchen und mit diesem Fund belohnt wurde. Und ich versuche mir die Selbstdisziplin der Synchronsprecher vorzustellen, die diesen Namen aussprechen müssen, ohne jedes Mal in Lachen auszubrechen.

Ich für meinen Teil muss jedes mal lachen, wenn ich höre:

 

»Tja, Mr. Woodland, der Goldrausch scheint auch Ihnen zu Kopf gestiegen zu sein. Sonst hätten sie gleich erahnen können, dass Bobs Ruf des Rotbauchfliegenschnäppers ein Singvogel ist, der in Alaska keineswegs beheimatet ist!«

 

So sieht übrigens ein Rotbauchfliegenschnäpper aus [gefunden bei: www.ansichtskarten-center.de/webshop]

Wort der Woche Nr. 2: FLUNKERN

 

Eigentlich ja lügen, aber auf eine unschuldige, freche Weise. Nein, ich bin mir doch sicher, dass es nichts mit lügen gemeinsam hat. Es ist eine fantasievolle Form der Unwahrheit! 

Vielleicht können nur Kinder flunkern? 

So, ich starte hier jetzt mal meine persönliche »Wort der Woche«-Liste, bei der ich meine aktuellen (oder bereits lange bewunderten) Liebelingsworte preisgebe. Unabhängig von irgendwelchen Sprachwissenschaftlern, Vereinen zur erhaltung schöner Worte oder sonst was. Neu meine eigenen privaten Lieblingsworte. Kommentare, eigene Vorschläge und Bewunderungsausrufe sind erwünscht!

 

Hier kommt also Nr. 1: TEILCHEN

 

Süßes, meist rundes Gebäckstück, das man beim Bäcker käuflich erwerben kann.

Teilchen = ein kleines »Teil« (was ja eigentlich ALLES sein könnte!)

Ein ungeheuer schönes Wort, großartig!!! 

Da stellt sich mir nur die Frage: Kann sich ein Bäcker zum Teilchenbeschleuniger ausbilden lassen??